Yoga mit Kindern

“Yoga ist zu 99% Praxis und zu 1% Theorie” - Sri Krishna Pattabhi Jois


Yoga hat viele positive Effekte auf Körper und Geist und hilft bei der Entspannung. Die Asanas (Yoga-Körperhaltungen) verbessern nicht nur die gesamte Körperhaltung und wirken Rückenproblemen entgegen, sondern haben gleichzeitig auch eine beruhigende und stressmindernde Wirkung.

Aber wie geht Yoga mit Kindern?
Yoga mit Kindern unterscheidet sich deutlich von Yoga mit Erwachsenen. Von den Übungen her ist es zwar ähnlich, aber die Art des Unterrichts ist vollkommen verschieden. Die Positionen werden beispielsweise kürzer als bei Erwachsenen gehalten, da die Kraft noch nicht so entwickelt ist. Kinder können dafür dieselbe Position öfter einnehmen. Während beim Yoga für Erwachsene der/die Lehrer*in die Übungen ansagt und deren genaue Ausführung erklärt, geht es beim Yoga mit Kindern eher um die Bedeutung der einzelnen Übungen. Dabei wird meistens eine Geschichte erzählt und diese mit Yogahaltungen nacherzählt. Die Kinder sind dabei oft auch nicht still, sondern machen passende Geräusche dazu und lernen die Haltungen so spielerisch. So können sie die Übungen besser verinnerlichen und haben dabei Spaß. 
Die Übungen sind dabei dem Alter anzupassen, da kleinere Kinder sich nicht so lange konzentrieren können, aber grundsätzlich können Kinder jeden Alters mit Yoga beginnen. Die “Haltung des Kindes” heißt  ja auch nicht zufällig so, denn die meisten Babys schlafen sehr gerne in dieser Position und machen so unbewusst ihre erste Yogaübung im Leben.

Positive Auwirkungen
Diverse Studien, wie die KiGGS-Studie (Langzeit-Studie des Robert-Koch-Instituts zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland), belegen, dass sich Kinderyoga positiv auf deren Wohlbefinden, Erinnerungsvermögen und das Sozialverhalten auswirkt. Gerade bei sehr aktiven Kindern, kann Yoga helfen Ruhe zu finden.
Außerdem fördert Yoga mit Kindern:

den Abbau von Stress • den Schlaf • Muskulatur und Bewegungsfähigkeit • das Konzentrationsvermögen • die Aufmerksamkeit • das Selbstvertrauen • das Immunsystem • Kreativität und Fantasie • Konfliktfähigkeit wird verbessert • das Lernen über ihren eigenen Körper und seine Funktion

Zur Zusatzqualifikation Achtsamkeits-/Yoga-Schulung für pädagogische Fachkräfte