Zusatzqualifikation "Outdoortrainer*in für Erlebnispädagogische Angebote"

 

 

Wenn du deine kindliche Begeisterung wecken und weitergeben willst, dann ist die Zusatzqualifikation zum/zur Outdoor-Trainer*in für Erlebnispädagogische Angebote genau das richtige für dich!

Ein Interview mit Andree Schinke

Was genau macht ein*e Outdoortrainer*in?

Ein Outdoortrainer macht praktische Erlebnispädagogik und ist dabei eher Coach als Lehrer, denn es geht um handlungsorientiertes Selbst-Entdecken.

Wo wird Outdoortraining eingesetzt?

In allen sozialen und pädagogischen Berufsfeldern und Einrichtungen, angefangen im Kindergarten, aber auch in Firmen als Erlebnis-Event oder als Maßnahme zum Teambuilding - es ist also für alle Altersgruppen.

Wie läuft das Seminar ab?

Die meiste Zeit findet es draußen statt. Der Lernprozess besteht darin, die Übungen und Spiele selbst auszuprobieren und hinterher auszuwerten. Die Übungen haben einen sehr hohen Aufforderungs-Charakter und werden an die Gruppenbedürfnisse angepasst. Die Teilnehmenden merken schnell, dass es Freude macht, Teil eines funktionierenden Teams zu sein, wo sich Jede*r mit den eigenen Qualitäten einbringt.

Welche Rolle spielt dabei die Nachhaltigkeit?

Nachhaltigkeit ist ein Grundsatz und Teil der Philosophie der Erlebnispädagogik. Es werden keine Spuren in der Natur hinterlassen. Zum klettern beispielsweise werden spezielle Baumschlingen benutzt, um den Baum nicht zu beschädigen. Außerdem gibt es Übungen, bei denen die Natur mit allen Sinnen wahrgenommen und somit das Bewusstsein für sie gestärkt wird.

Was muss ein*e Outdoortrainer*in mitbringen?

Es sind keine Vorerfahrungen nötig. Das wichtigste ist die Neugier und die Lust, sich in die Natur zu begeben. Alles andere kommt dann von alleine.

Was ist das Entscheidende, was die Teilnehmenden mitnehmen?

Die Rückbesinnung auf das was wichtig ist und die Natur als Teil von einem selbst anerkennen. Diese Erfahrungen können dann weitergegeben werden. Viele Gruppen, die teilgenommen haben, sind danach in Kontakt geblieben, da die gemeinsamen Erlebnisse, auch wenn es nur über einen kurzen Zeitraum ist, zusammenschweißen. Die Erfahrungen, die dort gemacht werden, können auch auf das tägliche Leben übertragen werden, indem man andere unterstützt und gemeinsam ans Ziel kommt. Der Schlüssel ist Kooperation.


Was freut dich besonders bei den Seminaren?

Die Leute wachsen über sich hinaus! Auch wenn mal jemand ängstlich ist, wird er von den anderen so unterstützt und angespornt, dass er seine Angst überwinden kann. So entwickelt sich die Gruppe dahin, dass der Einzelne authentisch sein darf und sich von der Gruppe angenommen fühlt.

Der schönste Moment ist, wenn die Teilnehmenden am Ende mit strahlenden Augen nach Hause gehen.

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