Zusatzqualifikation zum/zur Kunsttherapie Coach

 

Wenn du Lust hast Kreativität mit deiner pädagogischen Arbeit zu verbinden, dann ist die Zusatzqualifikation zum/zur Kunsttherapie Coach genau das richtige für dich!

Ein Interview mit Anna Bracker

Was genau ist das Kunsttherapie und wo setzt man das ein?

Kunsttherapie ist eine Form sich mit kreativen Mitteln vielseitig auszudrücken. Dabei geht es darum die inneren Bilder nach außen bringen, die durch Sprache nicht an die Oberfläche gelangen würden. Kunsttherapie kann mit allen Altersgruppen gemacht werden, von Krippenkindern bis Senioren. Bei Krippenkindern beginnt man beispielsweise mit Fingerfarben.

Welche Rolle spielt dabei der Kunsttherapie Coach?

Der Coach schafft die Rahmenbedingungen für den Prozess. Dazu gehört eine angenehme Atmosphäre und die Materialien, die gebraucht werden aufzubauen und zu erklären. Er leitet die Teilnehmenden durch die drei Teile: den Einstieg, die gestalterische Phase und abschließend die Auswertung bzw. das therapeutisches Gespräch. Bei der Arbeit mit Kindern bekommt der mittlerer Teil größere Bedeutung und  je nach Alter und Thema wird das Setting dann gestaltet. Wichtig ist, dass den Teilnehmenden die Angst genommen wird, einfach loszulegen. Es gibt kein “richtig” und kein “falsch”.

Wie läuft das Seminar ab?

Die Zusatzqualifikation vermittelt die Basics der Kunsttherapie. Bei jedem Termin werden Schwerpunktthemen gesetzt. Im Seminar lernen die Teilnehmenden durch Selbsterfahrung, indem sie selbst kreativ sind und anschließend analysieren. Untermauert wird der Lernprozess durch Theorie und Aufgaben in kleinen Gruppen.

Insgesamt geht die Zusatzqualifikation ein Jahr lang und die Termine finden an den Wochenenden statt. Zusätzlich gibt eine Bildungswoche am Stück.

 

Was sollten Teilnehmende mitbringen (z.B. künstlerische Begabung)?

Im Unterschied zur Kunst geht es bei der Kunsttherapie nicht darum, dass das Endergebnis ein Kunstwerk ist, sondern darum sich mit seinem Inneren zu beschäftigen. Das Entstandene ist eher ein Nebenprodukt. Man muss also auch als Kunsttherapie Coach nicht malen oder zeichnen können. Das Interesse für Kunst und Spaß am kreativ sein reicht aus.

Was nehmen die Teilnehmenden am Ende mit?

Am Ende der abgeschlossen Zusatzqualifikation, haben die Teilnehmenden einen Überblick über die Vielfältigen Möglichkeiten der Kunsttherapie bekommen. Sie sind in der Lage die kreative Techniken anzuwenden und therapeutischen Prozesse durchzuführen. Dafür haben sie einen “Werkzeugkoffer” mit an die Hand bekommen, mit dem sie das Gelernte in ihren Arbeitsalltag integrieren können.

Was ist das Schönste für dich bei einem Seminar?

Wenn der Moment in sich stimmig ist, alles fließt und die Teilnehmenden Aha-Momente während des Seminars erleben!

   

→ Zur Qualifikation “Kunsttherapie Coach

 

Der Kurs "Einführung in die Kunsttherapie" bietet als Tagesseminar einen guten Überblick des Themas und eine Einführung in Kunsttherapie sowie kleine Anleitungen für praktische Umsetzung. 

→ Tagesseminar “Einführung in die Kunsttherapie