Qualifikation Kinderschutzfachkraft - Insoweit erfahrene Fachkraft nach § 8a SGBVIII
Qualifikation Kinderschutzfachkraft - Insoweit erfahrene Fachkraft nach § 8a SGBVIII
Qualifikation Kinderschutzfachkraft - Insoweit erfahrene Fachkraft nach § 8a SGBVIII
Qualifikation Kinderschutzfachkraft - Insoweit erfahrene Fachkraft nach § 8a SGBVIII
Qualifikation Kinderschutzfachkraft - Insoweit erfahrene Fachkraft nach § 8a SGBVIII
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Qualifikation Kinderschutzfachkraft - Insoweit erfahrene Fachkraft nach § 8a SGBVIII
Qualifikation Kinderschutzfachkraft - Insoweit erfahrene Fachkraft nach § 8a SGBVIII

Qualifikation Kinderschutzfachkraft - Insoweit erfahrene Fachkraft nach § 8a SGBVIII

€890,00


Diese Qualifikation wird in folgenden Varianten angeboten:

1. Vollständig Online (live)
2. Vor Ort: Hamburg oder Kiel
3. Hybrid (Online + vor Ort): Hamburg oder Kiel

Die Qualifikation Kinderschutzfachkraft ist modular aufgebaut. Ein Einstieg ist somit jederzeit und auch ortsunabhängig möglich.

Alle Module werden als Präsenzmodule in Kiel und Hamburg angeboten sowie als Onlinemodule. Teilnehmer:innen haben somit maximale Flexibilität bei der Terminlegung und der Auswahl des Seminarformats. Online- und Präsenzformate sind kombinierbar.

Die Mitarbeiter:innen in pädagogischen Einrichtungen sind aufgrund ihrer unmittelbaren Beziehung zum Kind in der Lage, die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen zu erkennen.

Sie nehmen durch den täglichen Kontakt die Bedürfnisse des Kindes, aber auch die Schutz- und Belastungsfaktoren zum gesunden Aufwachsen von Kindern wahr.
Gleichzeitig sind Sie aufgrund ihrer Beziehung zum Kind und zu den Eltern direkt oder indirekt in die Familiendynamik involviert. Dies erschwert eine objektive Beurteilung und macht die professionelle Einschätzung der Konsequenzen einer vorliegenden Gefährdung oft schwierig.

Das Kinder- und Jugendhilfegesetz, und seit dem 01.01.2012 auch das Bundeskinderschutzgesetz, legen auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen einen besonderen Wert.

Die Qualifikation soll den Teilnehmer:innen in diesen belastenden Situationen zu einer Handlungssicherheit verhelfen und eine strukturiertes Vorgehen in einer möglichen Interventionskette innerhalb und außerhalb der Einrichtung aufzeigen.

Inhalte Einstiegsmodul Themenbereich I:
Kindeswohlgefährdung: Perspektiven und pädagogische Notwendigkeiten

  • Selbst- und Fremdbestimmung
  • Erscheinungsformen von Kindeswohlgefährdung
  • Selbstreflektion
  • Perspektivenwechsel: Wie fühlen sich Kinder in der Situation (Gefühlsdilemma)
  • Was wünschen sich Kinder im Kontakt mit professionellen Betreuungspersonen

Inhalte Einstiegsmodul Themenbereich II:
Kindeswohlgefährdung: Recht und Praxis

  • Rechtliche Rahmenbedingungen
  • 8a SGB VIII (Welche Verantwortung habe ich?)
  • 1666 BGB (Was ist Kindeswohlgefährdung?)
  • Gefährdungsbereiche
  • Fragen und Fallbesprechungen

Inhalte Vertiefungsmodul Themenbereich I:
Kindeswohlgefährdung: Angemessene und hilfreiche Reaktionsmöglichkeiten

  • Rolle von Wahrnehmung in Verdachtssituationen
  • angemessenes Verhalten in Aufdeckungssituationen
  • Trauma und Traumaverarbeitung
  • Kindeswohl: Bearbeitung von beispielhaften Fällen
  • Prävention von Kindeswohlgefährdung

Inhalte Vertiefungsmodul Themenbereich II:
Kindeswohlgefährdung: Interventionen

  • Intervention bei Kindeswohlgefährdung
  • Handlungsleitfaden und Interventionsketten in Einrichtungen
  • Beobachtung und Dokumentation
  • Elterngespräche über das Kindeswohl kompetent führen
  • Fragen und Fallbesprechungen

In Ergänzung zu den Modulen 1-4 des Grundkurses setzen sich die Teilnehmenden im Aufbaukurs mit erweiterten Aspekten des Kinderschutzes und eigenen Praxisfällen auseinander und können bei entsprechenden Voraussetzungen und erfolgreicher Teilnahme als insoweit erfahrene Fachkraft eingesetzt werden. Als Grundlage zur Zertifizierung ist eine schriftliche Ausarbeitung anzufertigen. Nähere Informationen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Inhalte - Aufbaukurs

  • Kennenlernen diagnostischer Methoden zur Gefährdungseinschätzung
  • Familiensysteme und ihre Wirkungsweisen innerhalb und außerhalb familiärer Grenzen
  • Veränderungsmöglichkeiten von Familien
  • Wechselwirkungen zwischen Familien und unterstützenden Systemen
  • Auseinandersetzung mit Stolpersteinen - Erkennen von Grenzen in der Fallbearbeitung
  • Gesprächsführung mit belasteten und belastenden Systemen
  • Elterngespräche
  • Reflexion des Gespräches, Reflexion der eigenen Rolle und Haltung
  • Reflexion eigener Praxisfälle


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